Pilotprojekt "Retourmöbel Steiermark"

Aussortieren und Wiederverwenden

Um Platz zu machen für Neues werden gebrauchte Möbel und Elektrogeräte aussortiert. Diese sind zu einem großen Teil noch nutzbar und müssen nur ein wenig aufgepeppt werden. Nach dem Motto „aus alt mach neu“ haben sich dieser Aufgabe die sozialen Integrationsunternehmen BAN, Buglkraxn, der Sachspendenmarkt der Caritas (Carla) und die GBL-Liezen verschrieben. Nachdem die Möbel repariert, restauriert, bearbeitet und nach qualitativen Richtlinien geprüft werden, sind sie bereit für eine Wiederverwendung in unseren Wohnräume, wo sie als individuelles Einzelstück oder preisgünstiger Gebrauchsgegenstand ihren Zweck erfüllen.

 

Kooperation und Auftakt

Den Startschuss zum Pilotprojekt „Retourmöbel Steiermark“ gab es am 23. März 2012 in Form einer Pressekonferenz und öffentlichen Vertragsunterzeichnung. In Kooperation mit der Fachabteilung 19D - Abfall- und Stoffflusswirtschaft, der Steiermärkischen Landesregierung und den Möbelhäusern Kika & Leiner wurde dieses Projekt ausgearbeitet und soll für ein Jahr die prognostizierte Menge an wiederverwendbaren Gebrauchtwaren von 4.000 Tonnen pro Jahr, hinunterschrauben.

 

Synergien und Win-Win-Situation

Mag. Christian Wolf als Vertreter der sozialökonomischen Betriebe, Paul Koch (MBA; Geschäftsführer der Möbelhäuser Kika & Leiner), Landesrat Johann Seitinger und Präsident Franz Küberl (Caritas) sorgen im Gespräch mit HR DI Dr. Wilhelm Himmel (Nachhaltigkeitskoordinator des Landes Steiermark FA19D - Abfall- und Stoffflusswirtschaft) dafür, dass bestehende Synergien auch nach außen transportiert werden. Am Podium wird ein „kluger Umgang mit der Überflussgesellschaft“, eine sinnvolle, nachhaltige Nutzung von Ressourcen, ein ökologischer Mehrwert durch die Vermeidung von Müll und die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen für vom Arbeitsmarkt benachteiligte Personen betont. Zusätzlich können die Möbel zu günstigen Preisen angeboten werden, was besonders Menschen mit geringerem Einkommen entgegenkommt. Bestenfalls sollen also alle Beteiligten von dem Projekt profitieren und die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit legen.

in Kooperation mit

AMS Steiermark
Land Steiermark - Soziales und Arbeit
Stadt Graz - Arbeit & Beschäftigung
Europäische Union - Europäischer Sozialfonds

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